Hassgefühle gegenüber dem Geschwisterkind

Erste Hilfe für Alltagskonflikte mit deinem Kind

Erhalte nicht nur die 11-seitige Sammlung „Erste Hilfe für Alltagskonflikte mit deinem Kind“ (Zähne putzen, Aggression, teilen, mangelnde Kooperation, aufräumen, anziehen) von mir, sondern darüber hinaus regelmäßig konkrete Tipps für euren Alltag, Impulse für gestresste Eltern, Ankündigungen für deine persönliche Weiterbildung und mehr!

Hassgefühle sind für Eltern schwer nachvollziehbar, lieben sie ihre Kinder doch gleichermaßen.

Wenn du weißt, was hinter  Hassgefühlen steckt, kannst du dein Kind gut durch diese starken Gefühle begleiten. Im ersten Schritt helfe ich dir dabei, zu verstehen, was in deinem größeren Kind vorgeht:

„Ich wünschte, Leni wäre tot!“, „Ich hasse mich!“, „Ich bin euch völlig egal!“

Das sind harte Worte, die uns womöglich erstmal mit offenem Mund zurücklassen.

Am besten „reagierst“ du, indem du erstmal nichts sagst und durchatmest.

Wichtig für dich zu wissen: Hinter Trotz, Aggression und Wut stecken Angst, Verzweiflung, Trauer. Wenn du diese Gefühle erkennst, kannst du dein Kind gut begleiten.

 

Was braucht mein Kind? Welche Bedürfnisse werden gerade nicht befriedigt?

Schau dein Kind an und frage dich: Bekommt es, was es braucht? Überlege, welche Bedürfnisse hinter seinem Verhalten stecken könnten.

Nimm es an in all den starken Gefühlen, die gerade auf es einprasseln und reagiere ruhig und empathisch. Hassgefühle zu haben ist auch für dein Kind nicht leicht.

Zum Beispiel kannst du sagen:

„Ich kann mir vorstellen, wie es dir gerade geht.“

„Du bist richtig sauer, ich sehe das.“

„Es ist wirklich momentan schwierig, wir kommen alle zu kurz.“

„Das wird vorbeigehen. Aber im Moment ist es so.“

„Hast du das Gefühl, wir haben zu wenig Zeit zusammen?“

„Fällt dir etwas ein, was wir machen könnten, nur du und ich?“

 

Was passiert, wenn sich dein Kind gesehen fühlt?

Es kann die Hassgefühle zulassen und damit auch loslassen. Vielleicht findet dein Kind in die Tränen und weint und wütet in deiner liebevollen Begleitung und Annahme all der starken Gefühle. So kann es die innere Anspannung abbauen und sich von seinem inneren Stress befreien.

Wichtig ist, dass du dein Versprechen, gemeinsame Zeit, auch einhältst. Idealerweise macht ihr direkt etwas aus. „Heute Abend, wenn Leni schläft? 20 Minuten nur für uns!“ Schau dich mal bei den Bindungsspielen um und suche dir eines aus, das du mit deinem Kind ausprobierst in eurer gemeinsamen Zeit.

 

Beratung und Begleitung für bedürfnisorientierte Erziehung

Du wünschst dir ein offenes Ohr, das dir zuhört und dir hilft, mit der Eifersucht deines Kindes besser umzugehen? Dann schreibe mich gerne an.

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